Geschichte

Aussenansicht des Hotel mit Frühstücksraum zur Rechten

Die Geschichte des Maximilianshofs und Julias Gutshotels

Das alte Herrenhaus des Maximilianshofs in der Mitte des Grundstücks stammt wahrscheinlich aus dem 16. Jahrhundert. Eine Kartusche mit der Jahreszahl 1580, die sich an der Vorderseite des Haupthauses befand, bestätigt diese Annahme. Im Jahre 1615 erbte das Jesuitenkolleg das Herrenhaus vom Vikar des hohen Domstifts zu Mainz Adam Conradi.

Das Erbacher Gut blieb bis 1773 in Besitz der Jesuiten, die dieses auch bewirtschafteten. Als durch Papst Clemens XIV. im Juli 1773 die Auflösung des Jesuitenordens angeordnet wurde, fiel das Haus dem erzbischöflichen Priesterseminar zu. Mit der Säkularisierung wurde der Rheingau vom Fürstentum Nassau-Usingen regiert, welches fortan die Geschicke des ehemalig kurmainzischen Gebietes bestimmte.

So fiel auch das Erbacher Gut, wie viele kirchliche und klösterliche Güter, in die Verfügungsgewalt dieses Fürstenhauses. 1803 schenkte Fürst Friedrich August von Nassau-Usingen Hans von Gagern für seine erfolgreichen, politischen Verdienste den ehemaligen Gutshof.

1805 verkaufte er ihn wiederum an Freifrau Henriette von Fürth, Baroness von Barkhausen-Wiesenhütten.Nach ihrem Tod 1806 erbte ihr Ehemann Karl von Fürth das Anwesen. Danach wurde es an den Frankfurter Bürger und Handelsmann Philipp Georg Wilhelm Thurneysen veräußert, bis es dann 1828 August Maximilian Ritter und Edler von Oetinger erwarb. Seitdem ist der Maximilianshof in der Familie von Oetinger angekommen.

Er wurde erst als Weingut betrieben, ab 1950 auch als Gutsausschank und 1999 kam dann noch das Hotel dazu. Seit 2012 ist der Maximilianshof nun in meinem Besitz und wird als reines Hotel garni geführt. Ursprünglich mit 10 Zimmern ausgestattet, wurde das Hotel 2018 um 6 Doppelzimmer erweitert. Erst 2019 wurde unsere alte Kate aufwendig und mit viel Liebe zu einem gemütlichen Ferienhäuschen umgebaut. 2020 folgte ein aufwendig ausgestatteter Veranstaltungsraum, sowie zwei Service-Appartements in unserer Remise.

Für mich, Julia von Oetinger, ist der Maximilianshof ein zauberhafter Ort, an dem man ankommt und durchatmen kann. Ein Ort ohne Perfektionismus, aber mit Raum für eigene Ideen und Vorstellungen, der mit viel Liebe, Mut und purer Willenskraft so schön geworden ist. Er ist nicht nur mein Arbeitsplatz, sondern auch ein Zuhause für mich, meine beiden Söhne (und unsere 5 Kaninchen).

Seien Sie ein Teil davon.
Herzlich willkommen bei „Julias“.